Hatschi!

Unsere haben Eigenarten. Sie mögen bestimmte Dinge einfach nicht. Und reagieren entsprechend. So springen unsere drei aus dem Auto und dann direkt ins Haus. Das tun sie auch, wenn ich dann in der Nähe des Gartenschlauches stehe. Nur noch etwas schneller. Wenn sie dann gerufen werden, schauen sie erst mal vorsichtig aus dem Tennentor. „Wie ich, das ist doch wirklich nicht nötig.“ Ist es zumeist doch, da vor allem Babette eine Meisterin darin ist, Hinterlassenschaften von Füchsen zu finden und sich darin zu wälzen. Da hilft nur noch eine Reinigung mit dem Schlauch. „Doch, Babette, du bist gemeint, du stinkst einfach zu Himmel.“ Nicht überzeugt, aber dennoch kommt sie dann und läßt sich abduschen.

Ein ähnliches Verhalten zeigte sie, sobald ich Fell- oder gar Krallenschere in die Hand nahm. Inzwischen weiß sie jedoch, dass diese Prozedur lästig ist, aber im schlimmsten Fall etwas kitzelt. Anders Manfred. Bewegt man sich in Richtung Hunde-Pflege und Medikamentenschrank, ist er sofort weg. Noch bevor man auch nur einen Ton gesagt hat. Durch die Behandlung einer Entzündung am Fell und an den Ohren hat er gelernt, dass aus dieser Richtung nichts Gutes kommen mag.

Paul allerdings hat eine unerklärliche Verhaltensweise. Sobald ich niese, und nur ich, verschwindet er sofort aus dem Zimmer. Und kehrt auch erst mal nicht zurück. Wir haben vermutet, dass er seine schlechten Erfahrungen mit seiner Vorbesitzerin in diesem Zusammenhang gemacht hat. Nun las ich in einem Forum für Spanielbesitzer, dass ein anderer Cocker ebenso reagiert und aus den zahlreichen Kommentaren war zu entnehmen, dass ihre Spaniels nach Niesen entweder hektisch an ihnen hochspringen und lecken oder den Raum verlassen. „wir sind dann zu ihm gegangen und haben uns entschuldigt.“, berichtete einer von ihnen. Das kenne ich. Also eine rassetypische Eigenart. Vielleicht mögen sie einfach das Geräusch nicht. Internet macht klüger…

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