Zecken- Prävention- Gift oder Schutz?

Der Frühling ist da – zumindest an manchen Tagen – und schon hat man als Hundebesitzer wieder mit diesen kleinen Plagegeistern zu kämpfen – den Zecken. Im Kampf dagegen werden Mittel eingesetzt, die mir zumindest nicht gesundheitsfördernd erscheinen. Ehrlich gesagt habe ich schon ein etwas mulmiges Gefühl, wenn ich meine eigenen Hunde mit diesem „Gift“ beträufle. Das geht wohl vielen anderen auch so. Kein Thema wird derzeit in Hundeschulen und Trainingsplätzen so diskutiert. Und das gibt es die verschiedensten Ratschläge – von Kreuzkümmelöl über das beliebte Kokosöl bis hin zum Bernsteinhalsband. Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass wir früher einfach gar nichts unternommen haben und die Zecken einfach absammelten. Die Hunde hatten keine Probleme. Aber die Zeiten haben sich verändert. Durch unsere Mobilität und auch wohl durch den Klimawandel breiten sich von Parasiten übertragene Krankheiten auch in Deutschland immer weiter aus, die wir eigentlich nur aus den südlichen Gefilden kannten. Diese Entwicklung wird sich in den nächsten Jahren wohl noch eher verstärken.

Zudem ist einer meiner eigenen Hunde vor einigen Jahren an Borreliose erkrankt. Bei den doch sehr vielfältigen Symptomen hat es eine ganze Weile gedauert, bis diese Diagnose gestellt wurde. Die Zeit dazwischen war sehr unangenehm und der Hund hat gelitten. Sie wurde dann erfolgreich mit einer Langzeit-Antibiose behandelt und ist wieder fit. Aber das möchte ich nicht noch einmal erleben. Hinzu kommen inzwischen auch die von Stechmücken übertragenen Krankheiten, die man inzwischen in manchen Regionen Deutschlands findet und die hier übertragenen Krankheiten haben sehr weitreichende Folgen für die Hunde. Und so entscheide ich mich bei meinen Hunden für eine Vorsorge vom Tierarzt. Es ist ein wenig die Wahl zwischen zwei Übeln. Glücklicherweise vertragen unsere Hunde die Präparate gut. In dieser Frage muss wohl jeder Hundebesitzer selbst entscheiden und die Verantwortung für sich und seinen Hund übernehmen. Hilfreich ist, wie bei jeder Entscheidung, gute Information. Deshalb habe ich den Link eines Tierarztes www.tierarzt-rueckert.de angehängt, der seine zugegeben persönliche Sicht der Dinge schildert. Trotzdem ist es ein guter Überblick. Und wer noch tiefer in die Materie einsteigen will, dem sei die Leitlinie des Bundesverbandes deutscher Tierärzte empfohlen: Tierärzte Hamburg

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