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Apportieren von Dummies - Hunde sinnvoll beschäftigen und gleichzeitig die Bindung zu stärken

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Das Apportieren von Dummies ist eine einfache Möglichkeit, Ihren Hund sinnvoll zu beschäftigen und gleichzeitig die Bindung zu stärken. Junge Hunde lernen das Bringen gut mit einem Futterdummy und können später einen normalen Standard Dummy aus Baumwolle mit einer 500 g schweren Füllung aus schwimmfähigem Kunststoffgranulat apportieren. Diese Dummies gibt es in verschiedenen Farben (grün, orange oder blau), so dass der Hund sie auch besser finden kann.

Dummies gibt es aber auch verschiedenen Größen – für kleine Hunde z.B. mit 250 g Gewicht oder sogar mit nur 100 g als Suchendummy. Juniordummies trainieren den Einstieg in die Dummyarbeit und lassen sich mit der Wurfschnur problemlos auch weiter werfen. Alle Dummies sind schwimmfähig und eignen sich damit auch für den Apport aus einem See oder dem Meer.

Ausgenommen davon sind die Dummies, die schwerer sind: Unsere Dummies mit 1300 g oder 3000 g Gewicht, mit denen Jagdhunde den Apport schwereren Wildes üben können. Hilfreich bei der Jagdhundausbildung sind auch die Felldummies, die den späteren Jagdeinsatz simulieren. Für Fortgeschrittene eignen sich unsere Dummy Sets, die auch individuell bedruckt werden können.

Was ist Dummytraining?

Wie so oft in der Welt der Hunde, waren es die Briten und deren Jagdhunde, die als Vorreiter für das Dummytraining gelten. Denn diese spezielle Art des Hundetrainings kam hier zum ersten Mal im professionellen Rahmen zum Einsatz. Um die Ausbildung von Jagdhunden zu optimieren, wurden die sogenannten Dummys eingesetzt.

Die damaligen Ausführungen waren Säcke aus Segeltuch oder Leinen. Diese wurden zum Beispiel mit Baumwolle oder Sägemehlspänen befüllt. Auch ein Überzug aus Wildtierfell war denkbar. Die einzelnen Dummies wurden in diversen Größen und Gewichtsklassen gefertigt.

Das Dummytraining für Hunde diente in der Grundform also dazu, das Apportieren von Wildtieren zu trainieren. Um einen Jagdhung zu trainieren, ist es also nicht notwendig, für die einzelnen Trainingsbereiche jedes Mal ein Wild zu schießen.

Das Dummytraining deckt drei wichtige Bereiche ab:

  • Markieren
  • Suchen
  • Apportieren

Und was in England mit selbst hergestellten Jutebeuteln begann, ist bis heute ein fester Bestandteil der Jagdausbildung für Hunde. Aber nicht nur in der Jagd ist das Dummytraining hilfreich.

Auch Begleithunde oder Familienhunde profitieren von einer guten Dummy-Ausbidlung. Denn neben der Apportierfähigkeit werden auch Bereiche wie die Aufmerksamkeit und das Zusammengehörigkeitsgefühl gefördert.

Wie funktioniert Dummytraining?

Hunde sind sehr aktive Tiere. Sie lassen sich schnell für Aufgaben wie das Apportieren begeistern. Für die Jagd ist dies natürlich besonders zuträglich. Aber nicht nur für Jagdhunde ist das Dummytraining hilfreich. Daher bieten Profis heute Dummytraining für alle Rassen an.

Während des Trainings werden diverse Bereiche gefördert.

  • Markierapport
  • Einweisen
  • Freiverlorensuche
  • Schleppe


Der Markierapport dient dazu, dass der Hund sich die Fallstelle des geschossenen Wilds einprägen kann. Er soll anhand der Flugbahn erkennen, in welcher Richtung er das Wild zu suchen hat. Hier werden sowohl das Gedächtnis, als auch die Aufmerksamkeit trainiert. Der Dummy wird also in einem beliebigen Winkel geworfen, und der Hund soll diesen dann ausfindig machen. Eine durchaus anspruchsvolle Aufgabe, wird das Training in stark bewachsenes Terrain verlegt.

Ein Dummy mit Futtertasche eignet sich für das Einweisen. Der Trainer kennt die Position des Dummys. Er weist den Hund verbal ein, die korrekte Witterung aufzunehmen. Dabei sollte er sich nicht von anderen Witterungen ablenken lassen. In einem Dummy mit Futtertasche wird zum Beispiel ein kleines Leckerlie eingesteckt, um eine Fährte zu kreieren und gleichzeitig eine Belohnung zu bieten.

Die Freiverlorensuche ist ein Dummytraining für fortgeschrittene Hunde. Der Hund muss hier die Fährte eigenständig finden – zum Beispiel in einem großen Feld. Der Dummy wird entsprechend durch den Trainer im Vorfeld platziert.

Angeschossene Tiere hinterlassen eine sogenannte Schleppfährte. Diese kann mit einem Dummy simuliert werden, der über die gewünschte Distanz an einem Seil gezogen wird.

Dummytraining – wie oft?

Die Häufigkeit des Dummytrainings wird durch das Ziel des Trainings und die Intensität des Trainings bestimmt. Soll das Training in der Tat dazu dienen, einen Jagdund auszubilden, muss es mehrfach in der Woche stattfinden. Die Tiere lernen so sehr schnell das korrekte Verhalten und verstehen, was von ihnen gefordert wird.

Soll das Training jedoch lediglich dazu dienen, den Hund sportlich zu fordern und die bereits vorhandenen Instinkte zu schärfen, ist es auch möglich, das Training in unregelmäßigeren Abständen durchzuführen.

Wichtig

Das Tier nicht unnötig körperlich strapazieren. Das Dummytraining für einen Hund als Anfänger ist sehr anstrengend. Auf das Tier und seine Körpersprache achten, um dem Hund nicht die Freude am Dummytraining zu nehmen.

Dummytraining – wie anfangen?

Unabhängig von der Rasse: Nicht jeder Hund ist ein begeisterter Jagdhund. Entsprechend kann sich auch nicht jeder Hund für ein umfassendes Dummytraining begeistern. Es ist ratsam, die ersten Dummytraining-Aufgaben einfach zu gestalten. Der Makierapport ist dafür gut geeignet.

Der Dummy wird für den Hund sichtbar „abgeschossen“. Auf Befehl muss das Tier den Dummy dann apportieren. Dieses Training ist in den ersten Schritten nicht viel anders als das klassische Stöckchen werfen.

Stück für Stück lassen sich für die einzelnen Trainingseinheiten die Anforderungen erhöhen:

  • Schwerer Dummy
  • Dummy weiter entfernt
  • Keine Hilfsmittel wie akustische Markierung

Wann mit Dummytraining beginnen?

Sobald der Hund Interesse daran zeigt, spielerisch unterhalten zu werden, kann mit einem einfachen Dummytraining begonnen werden. Wichtig ist, dass sich das Training nach den körperlichen Fähigkeiten des Tieres richtet.

Sehr kleine Welpen können nicht durch ein intensives 30 Minuten-Training gebracht werden. Generell gilt, dass Welpen im ersten Lebensjahr nur kurze und weniger anspruchsvolle Übungen durchlaufen sollen. Ab dem zwölften Lebensmonat kann das Training Stück für Stück verschärft werden.

Welche Hundepfeife für Dummytraining?

Das Dummytraining mit Hund erfordert einiges an Zubehör. Ein wichtiger Teil für ein erfolgreiches Dummytraining ist das Erlernen von akustischen Signalen. Dafür kommen sowohl Clicker, als auch Hundepfeifen zum Einsatz.

Sie können in unserem Sortiment Dummytraining Hunde-Zubehör finden, das von den einfachen Dummys bis hin zu Hundepfeifen reicht. Die Hundepfeifen zeichnen sich unter anderem durch eine hochwertige Verarbeitung aus. Die klaren Signale verbessern das Hundetraining.

Sie haben die Wahl zwischen Hundepfeifen mit Einzelpfiff und mit Doppelpfiff.

Tipp

Wir raten Ihnen dazu, die Signalart ebenso wie das Pfeifenmodell nicht zu wechseln. Haben Sie sich für eine Hundepfeife entschieden, sollten Sie diese durchgehend für das Dummytraining verwenden.

Dummys und Dummytraining-Zubehör kaufen

Haben Sie sich dazu entschieden, Ihren Hund mithilfe von Dummytraining zu trainieren, dann erhalten Sie bei uns im Shop alle wichtigen Utensilien:

Unabhängig davon, wie Ihr individueller Dummytraining-Aufbau aussieht – Sie erhalten garantiert passende wie hochwertige Waren bei uns.

Wir führen bekannte Markenartikel, die sich durch erstklassige Verarbeitung und eine optimierte Handhabung bewährt haben. Darüber hinaus können Sie mit nur wenigen Klicks alles Dummytraining-Zubehör kaufen, das Sie benötigen.

Ein erstklassiges Preis-Leistungsverhältnis und eine schnelle Lieferung runden das Gesamtpaket ab. Bei Fragen zu unseren Produkten können Sie sich jederzeit an unser geschultes Team wenden. Wir sind telefonisch und via E-Mail für Sie erreichbar. Wir freuen uns darauf, von Ihnen zu hören und für Sie und Ihren geliebten Vierbeiner den besten Service zu sichern.