Alle Jahre wieder

Es ist wieder soweit – der Sommer ist da, das Getreide und die Gräser stehen hoch und wir sind beim Tierarzt. Normalerweise trifft es Manfred, der sozusagen eine Saugfunktion für Grannen in seinen Ohren hat. Grannen, das sind Teile der Ähre oder Gräser, die Samenkörner umschließen und vorne sehr spitz sind und zudem noch kleine Widerhaken haben. Eine wahre Plage für Hunde.  

Wie gesagt, Manfred zieht diese Teile magisch an. Inzwischen sind wir gewarnt. Sobald er anfängt, ein Ohr schief zu tragen, sich zu schütteln und zu kratzen, sind wir beim Tierarzt. Grannen sind nicht ganz leicht zu entfernen und zumeist sitzen sie schon ziemlich tief im Ohr. Da sind passende Instrumente vonnöten.

Diesmal allerdings traf es Paul, der nach dem Spaziergang Probleme mit einem Auge bekam. Es tränte, er versucht, sich mit der Pfote selbst Erleichterung zu verschaffen. Bei einer ersten Inspektion fanden wir nichts. Der Tierarzt schon. Eine Granne hatte sich in seiner Nickhaut festgesetzt und war oberflächlich nicht zu erkennen. Glücklicherweise war die Hornhaut unverletzt.

Wir befanden uns dort in guter Gesellschaft. Und für unsere Hunde war es harmlos. Grannen können jedoch auch in die Nase gelangen oder durch Einatmen gar in die Lunge, sich in die Haut bohren und dort weiter wandern oder durch die Zwischenräume der Pfotenballen eindringen. In dieser Jahreszeit sollte man Hunde von ungemähten Wiesen und Getreidefeldern fern halten. Wer sich weiter informieren will, dem empfehlen wir dieses Video  www.youtube.com/watch?v=D0XD2wxxw_k

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